Herbstbanner

 

capLeft

capRight

boxTopLeft

Mitglied im ASCA

boxTopRight

Australian Shepherd Züchter ASCA

boxBottomLeft

boxBottomRight

Unser Gästebuch

 Linkliste

Impressum

Datenschutzerklärung

blatt-0042

 

Austalian Shepherd Aktivität - wichtige Informationen zum Umgang mit dieser Hunderasse

 

Der Australian Shepherd gehört zu den aktiven Hunderassen, dem es als Hütehund (wie auch anderen “Arbeitsrassen”) angezüchtet wurde stets mitmachen zu wollen, gefallen zu wollen und immer einsatzbereit zu sein. Beim Aussie beschreibt man diesen Arbeitswillen auch als “will to please”. Der Wille zu gefallen ist beim Aussie stark bis sehr stark ausgeprägt.

Das Erkennen des natürlichen Ruhebedürfnisses und das Beharren darauf ist ist kaum mehr vorhanden. Es wurde quasi “rausgezüchtet”.

Immer einsatzbereit zu sein und Leistung zu zeigen steht bei den Arbeitsrassen im Vordergrund! Egal ob “Showlinie” / “Therapielinie” / “Arbeitslinie” ->>> der Aussie ist und bleibt ein Hund der aktiv ist, ausdauernd, intelligent und arbeitsbereit.

Aus diesem Grund ist es !!! SEHR !!! wichtig das der Mensch diese Aufgabe für den Hund übernimmt und dem Hund die Ruhe und Gelassenheit antrainiert. Mit einem Hund der ausgeglichen und gelassen ist lässt es sich viel entspannter Leben und vor allem lebt der Hund entspannt und ohne Stress. Die so genannten “Balljunkies” oder Hunde die sich derart in etwas rein steigern bedeutet Stress pur! Adrenalin pur!  Manche Hunde steigern sich mit bellen/jammern/winseln regelrecht hinein... aber auch Ruhelosigkeit und psychische Auffälligkeiten sind zu beobachten, auch Aggressivität und diverse andere Erkrankungen der Organe, da Schlafmangel das Immunsystem schwächt.

 

Wieviel Schlaf und Ruhe benötigt ein Hund im Schnitt?

Je nach Alter benötigt ein Hund zwischen 17-20 Stunden Schlaf und Ruhe pro Tag. Dazu gehört...

  • Tiefschlaf
  • Dösen
  • Ausruhen
  • Einfach nur da liegen und nichts tun

Daher ist es wichtig das man dem Aussie genug Möglichkeiten bietet sich ausruhen zu können!

Das beibringen der Ruhe und Gelassenheit ist der Grundstein im Umgang mit diesen Hunden und sollte Beachtung finden!

 

Wie geht man am besten vor?

Idealerweise bringt man das Ruhetraining einem Aussie Welpen schon bei. Aber auch bei Erwachsenen Australian Shepherds ist es nie zu spät damit anzufangen. Bei mehreren Familienmitgliedern ist es wichtig das jeder mitmacht und versteht das dies wichtig ist! Der Hund hat schnell gelernt bei wem er mit seinem Verhalten durchkommt und bei wem nicht. Konsequenz ist daher sehr wichtig!

Wir empfehlen bei Welpen gleich zu Beginn einen Bereich zu schaffen in dem er daran gewöhnt wird auch mal Pause und Ruhe haben zu MÜSSEN. Wir wissen das Aussie Welpen und auch Junghunde sehr viel Energie haben und das dies den Eindruck erweckt der Hund sei nicht ausgelastet. Dem ist aber oft nicht so! Zu viel Aktivität überfordert... das gesunde Mittelmaß ist entscheidend!

Auch wenn der Hund sich nicht selber zur Ruhe zurück zieht, bedeutet dies nicht das die Ruhe nicht gebraucht wird!

In dem Ruhebereich des Hundes soll er lernen sich zu entspannen. Man sollte den Hund nicht rufen oder ständig anlocken (bei Kindern müssen die Eltern darauf achten). Hundetransportboxen bieten sich hierfür an, aber auch Welpengitter mit denen man Bereiche vorübergehend abteilen kann. Aussies laufen gerne ihren Besitzern hinterher, auch hier sollte man den Hund ab und an auch mal daran hintern und ihm einen festen Platz zu weisen. Wird dies von klein an trainiert erspart man sich später einmal sehr viel Mühe und Arbeit in anderen Bereichen. Auch hier ist wichtig -> Konsequenz und viel Geduld!!!

Zusätzlich sollten aktive Spiele die den Aussie schnell überdrehen nur dosiert eingesetzt werden. Man sollte sich hauptsächlich auf ruhigere Spiele beschränken die die Konzentration vom Hund fordern. Wie zum Beispiel “Denkspiele” oder “Suchspiele”. Viele Dinge lassen sich gut im Alltag verbinden und umsetzen

 

Der Australian Shepherd ist keine Sportmaschine!

Wenn man eine aktive Hunderasse hat, bedeutet dies nicht ihn ständig “auspowern” zu müssen! Das Wort “Aktivität” wird in Verbindung mit dieser Rasse oft falsch verstanden.

Aussies die viel “drive” / Trieb haben, die von ihrem naturell schon unruhig, ruhelos, ungeduldig sind, sollten mehr an entspannte Aktivitäten herangeführt werden. Grundsätzlich ist alles was Ruhe in den Hund bringt geeignet. Alles was den Hund “aufpuscht” wird ihn nicht entspannter machen! Man sollte eine klare “Sprache” mit dem Hund sprechen, also kurze und verständliche Kommandos. Ist der Hund ungeduldig oder unruhig bleiben SIE gelassen, ruhig und geduldig. Ihre Ruhe überträgt sich auf den Hund! Wenn man merkt das sich der Hund in gewissen Situationen “aufdreht”, holt man ihn am besten aus dieser Situation heraus. Zeigt er sich gelassen und entspannt, führt man ihn wieder heran. Manchmal sind mehrere Wiederholungen nötig! Geduld ist das A und O und manchmal muss man andere Wege gehen und auch mal was ausprobieren, nicht jeder Hund lernt wie der andere. Wichtig ist nach wie vor sich auf den Hund einzustellen und das Traning und den Umgang nach seinem Wesen / seinem Charakter aufzubauen.

Hunde die von ihrem naturell her schon gelassen sind und weniger Trieb haben können hingegen etwas mehr ab.

 

Man muss sich auf den Hund einstellen!

Genau so unterschiedlich wie die Charaktere und Wesenszüge der Hunde sind, desto verschieden muss man ihnen umgehen.

Der Mensch hat einen sehr großen Einfluss auf das Verhalten seines Hundes. Viel mehr als manch einem überhaupt bewusst ist. Oft werden die Fehler beim Hund gesucht! Wenn der Hund sich im Verhalten negativ verändert macht es Sinn sich auch mal selber in Frage zu stellen. Zu überlegen was könnte man falsch machen, was könnte man verändern, sich Hilfe suchen und versuchen auf der Ebene der Hundesprache zu denken und zu handeln! Vieles ist von Anfang an unbewusst gefördert worden. Verständnis auf der Ebene des Hundes (der Hundesprache) mit einzubringen ist für viele Menschen schwierig umzusetzen. Fehler in der Kommunikation und im Umgang mit dem Hund können in ihm Verhaltenveränderungen auslösen. Er kann unruhig werden, weil er nicht versteht was Sie von ihm möchten, oder weil er über Tag vielleicht mehr als eine Person hat von der er geführt wird. Vielleicht spricht jede dieser Personen eine andere “Sprache” mit ihm so das es recht schwierig wird für den Hund immer das richtige zu tun und immer genau das zu verstehen was man von ihm verlangt. Aus dem Grund ist es sehr, sehr wichtig immer die gleichen Kommandos zu benutzen... kurz, knapp und verständlich. Der Hund versteht ganze Sätze nicht, er wird sie zwar versuchen zu deuten, aber richtig verständlich ist es für ihn nicht. Da Hunde sich untereinander überwiegend an der Gestik und am Verhalten orientieren, beobachten Hunde uns Menschen genauso und deuten unser Verhalten. Vieles nutzt der Hund schon für sich aus ohne das es dem Menschen überhaupt aufgefallen ist und das ganz ohne Training über Laute. Aussies sind gute Beobachter!  Man kann Hunde daher sehr gut auch ohne Wort-Kommando trainieren! Dies bringt zudem Konzentration in den Hund, denn um Sie zu verstehen muss er Sie anschauen und Blickkontakt zu Ihnen halten. Ein Hund wird zu dem, was Sie aus ihm machen.

Ein wahres Sprichwort: 90% aller Hundeprobleme haben 2 Beine :-))

Fragen Sie sich nicht was der Hund alles falsch macht, fragen Sie sich was SIE machen!?

 

Warum sind Ruhephasen so wichtig für den Hund?

Schlafmangel und Stress macht krank... nicht nur beim Hund, auch bei uns Menschen. Das dies so ist, ist längst bewiesen! Im Schlaf werden Erlebnisse verarbeitet, Schlaf ist wichtig für das Immunsystem, Schlaf ist wichtig für das ganze Wohlbefinden.

Schlafmangel / Stress kann sich wie folgt äußern:

->  Unruhe / überdrehtes Verhalten

-> Unkonzentriertheit, grobmotorisches Verhalten

-> Nervosität und Reizbarkeit

-> Aggressivität und Kränklichkeit

-> Ernsthafte und / oder chronische Erkrankungen

 

Man sollte dem Hund routinierte “Ruhezeiten” oder “Pausen” anerziehen. Mehrere über den Tag verteilt.

Die verrückten Minuten eines Welpen... lassen Sie dem Welpen seine verrückten oder überdrehten Minuten. Diese muss man nicht immer unterbrechen, ein Welpe oder Junghund darf sie haben. Mit der Zeit nimmt dieses Verhalten ab. Sollte es jedoch überhand nehmen und man hat den Eindruck der Hund kommt nicht zur Ruhe muss man eingreifen.

Unserer Meinung und Erfahrung nach ist das Ruhetraining beim Australian Shepherd mit die wichtigste Aufgabe, der oft zu wenig Beachtung geschenkt wird! Der Aussie ist ein Hund der gerne und oft die Aufmerksamkeit seiner Menschen fordert. Man sollte ihn nicht täglich dauernd mit Aufmerksamkeit überschütten.

Zudem sollte man den Australian Shepherd als einen normalen Hund betrachten und sich nicht von anderen Äußerungen beeinflussen lassen...  nicht selten liest und hört man das diese Hunde extreme Anforderungen stellen in der Aktivität. Eine Rasse die täglich ausgelastet werden muss sagt man...

Schafft man von  Anfang an eine solide Basis wird man belohnt mit einem tollen Begleiter und Freund auf 4 Pfoten. Der Aussie lernt schnell, erzieht sich aber auch nicht von selber. Er braucht eine Konsequente Erziehung.

Aussies sind lebhafte Hunde, voller Energie und wie wir finden voller positiver Energie, die sich auf den Menschen überträgt! Der Aussie strahlt absolute Lebensfreude aus und begeistert in seiner schnellen Auffassungsgabe. Der Aussie lebt mit seinen Menschen, er ist nicht einfach nur dabei oder nebenher.

Bei Fragen im Umgang mit dem Aussie sprechen Sie uns gerne an!